Integrating CALL in Early Education Environments (ICE3)

Gefördert unter ‚Lifelong Learning Programme’ (510653-LLP-1-2010-1-ES-COMENIUS-CMP)

Beschreibung:

Im Vorgängerprojekt AutoLearn wurde untersucht und auch bewiesen, dass automatisiertes Feedback in Selbstlernsystemen für Fremdsprachen machbar ist und dass dieser Ansatz sowohl für Lerner als auch für Lehrer auf der Basis eines guten didaktischen Konzepts große Vorteile bietet. In dem genannten Projekt wurden Kurse entwickelt mit automatisiertem Feedback für Deutsch und Englisch. Diese wurden in realen Lernumgebungen getestet, dies allerdings hauptsächlich auf Universitätsniveau. Es ist bekannt, dass CALL (Computer assisted Language Learning) auf Schulniveau kaum angewandt wird.

Das Hauptziel des ICE3-Projekts ist es deshalb, Sprachlernen auf der Basis von Sprachtechnologie auf Schulniveau einzuführen, das automatisches Feedback liefert. Ein wichtiges Prinzip dabei ist, dass diese Systeme ohne Abstriche am didaktischen Konzept eingeführt werden. Sprachtechnologie arbeitet eher auf der Ebene der Morphologie und der Syntax, während die Sprachdidaktik eher auf der Ebene der Pragmatik angesiedelt ist. Im Einzelnen verfolgt das Projekt die folgenden Ziele:

  • Finetuning der Systeme, die in AutoLearn entwickelt wurden und ihre Anpassung an die Bedürfnisse von Schulen.
  • Training von Lehrern in der Benutzung der Werkzeuge.
  • Entwicklung von Beispielmaterialien für Englisch, Deutsch und Spanisch
  • Entwicklung von Evaluierungsmethoden
  • Die Schaffung einer Community in Europa, die die Werkzeuge benutzt
  • Verbreitung der Ergebnisse in der CALL-Welt
  • Modularisierung der AutoLearn-Werkzeuge
  • Aufbau des Systems für eine neue Sprache

Partner:

Fundació Barcelona Media Universitat Pompeu Fabra (Barcelona)

Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung (Saarbrücken)

TEHNE – Centrul pentru Dezvoltare si Inovare in Educatie (Bucharest)

University of Edinburgh (Edinburgh)